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USED UNDERWEAR

GETRAGEN UND REINGEROTZT

Chris lernt einen neuen Fetisch von David kennen und ist hellauf begeistert. Getragene Unterwäsche peppt ihr Sexleben auf, und Mary ist völlig vernarrt in die beiden Schwulen. Nach einem heißen Fotoshooting endet die Nacht auf einer heißen Party …

Daten & Fakten:

- Erstveröffentlichung: Juni 2014
- Band 3 aus der Reihe "Dirrty David"
- Korrektorat: L. Franke
- Preis: 2,99 Euro (E-Book)

Realitätsgetreu

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Fetisch

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Sex

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Bareback

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   Mann, war ich vielleicht noch vom Vortag erledigt! Nachdem David mir seine heilige Brühe in den Hintern geschossen hatte und wir duschen gewesen waren, lagen wir eine ganze Weile nur auf der Couch und sahen fern. Das Wohnzimmerfenster war weit geöffnet, während wir nackt einen lustigen Film schauten.
   „Chris?“, murmelte David.
   „Ja?“
   „Du bist einfach nur geil“, sagte er erfreut und drückte mir ein Küsschen auf die Wange.
   „Danke, du aber auch.“ Ich drehte mich zu ihm und ließ mich kräftigst umarmen.    Plötzlich klingelte Davids Handy. „Wer ist das?“, wollte ich wissen.
David griff nach seinem Handy und blickte drauf. „Das ist Mary“, meinte er verblüfft und nahm ab. „Ja?“ Sofort stellte er auf Lautsprecher, damit ich mithören konnte.
   „David?“, fragte Mary.
   „Ja, hier ist der David.“
   Mary quiekte erfreut.
   Schnell hielt David das Handy etwas weiter von sich weg. „Freut mich auch“, nuschelte er und äugte schmunzelnd zu mir.
   „Was geht?“, fragte sie fröhlich.
   „Nichts Besonderes. Ich schaue gerade mit Chris etwas fern.“
   „Ah, deine geilen schwulen Schatz mit dem geilen Hintern?“
   „Ja, genau der.“
   Lern Deutsch!, fluchte ich innerlich.
   „Ihr seien so Klasse! Haben ihr Lust auf ein Treffen?“
   David zögerte einen Moment. „Jetzt?“
   „Ja, natürlich jetzt! Wir treffen uns in einem Café und labern einfach ein bisschen. Lernen uns kennen. Was sagen du?“
Grüblerisch blickte David zu mir. Ich zuckte nur genervt mit den Schultern.   „Klar, warum denn nicht? Wo denn?“
   „Ah!“, schrie sie euphorisch. „Bin gerade in Bielefeld unterwegs und du seien doch auch da mit Chris, nicht?“
   „Ja, das sind wir.“
   „Ja, super! Wie wären es, treffen bei Christian um Acht?“
   „Du meinst das Café Christian?“, stutzte er.
   Mary kicherte. „Natürlich, Blödbirne. Wo denn sonst?“
   „Okay, geht klar.“
   „Super! Ich freuen mich! Dann bis gleich!“ Mary legte auf, und David sah mich ganz verwirrt an.
   „Mary?“, fragte ich. „Nicht dein Ernst, oder?“
   „Lass uns mal ruhig hingehen“, meinte er und legte das Handy auf den Tisch.   „Machen wir uns einen schönen Abend.“
   „Wenn´s denn sein muss“, schwafelte ich. Eigentlich hatte ich keine Lust auf Mary oder auf Ausgehen allgemein, da ich echt erledigt war, aber David zuliebe riss ich mich zusammen. „Ich habe gar nichts Sauberes zum Anziehen“, erkannte ich plötzlich.
   „Guckst du in meinen Kleiderschrank. Nimm dir einfach einen Gürtel und dann passt es schon. Sind ja fast gleich groß und so.“
   „Hast du auch Socken?“
   David spitzte schmunzelnd die Lippen. „Natürlich“, sagte er und beugte sich zu mir runter, um mir einen Schmatzer aufzudrücken. „Wäre doch nicht dein Freund, wenn ich keine hätte.“ Er zwinkerte mir zu und ging ins Bad.
   Ich hingegen verstand seine Worte nicht ganz. Wie hatte er das gemeint? Wahrscheinlich war er auf einer Sonderschule, dachte ich und erhob mich schweren Herzens von der Couch. In Davids Schlafzimmer angelangt musste ich erst einmal niesen. „Vielleicht solltest du dein Laken mal waschen oder die Pisse anderweitig wegmachen“, schlug ich ein wenig angeekelt vor.
   „Mach ich, wenn wir wieder kommen!“
   „Von mir aus“, murmelte ich und öffnete erst einmal das Fenster, da es arg nach Urin stank. Danach sah ich mich in Davids Kleiderschrank um. Mann, hatte der viele Sachen! Unmengen von Jeanshosen und natürlich war keine einzige davon heil. Ich nahm einige der zerfetzten Jeans heraus und probierte sie an. Viele saßen nicht perfekt an und bei den meisten sah man echt zu viel. Endlich fand ich eine! Zwar konnte man noch ein wenig Haut erkennen, aber nicht zu reichlich. Danach griff ich zu den Socken und einem weißen Shirt, das mir echt gut stand.
   „Hast du was gefunden?“, fragte David mich, als wir uns im Flur entgegen kamen.
   „Jupp.“
   David betrachtete mich. „Steht dir, wobei du dir auch eine andere hättest aussuchen können.“
   „Die haben alle so viele Löcher“, erwiderte ich.
   „Ich weiß.“ Frech grinste er und ging ins Schlafzimmer, um sich zu dressen.   Natürlich musste David sich wieder eine Jeans anziehen, bei der man gleich was vom Hintern sehen konnte. Ein wenig seines Schwanzes erkannte man ebenfalls. Zu seiner abgefahrenen Jeans zog David sich ein schwarzes Shirt an, das einen sehr tiefen Ausschnitt hatte und hauteng ansaß. Fuck, der Kerl war aber auch sexy!
 
   David und ich liefen Hand in Hand durch die Innenstadt von Bielefeld. Viele Leute waren unterwegs, und seltsamerweise interessierte es niemanden, dass wir Händchen hielten. Irgendwie war es erregend, dass jeder ein wenig von unseren Hintern sehen konnte.
   „Juchu!“, rief Mary. Sie winkte und sprang von ihrem Stuhl auf. „Meine Süßen! Hier bin ich!“
   „Mann, die hat aber auch ein Organ“, flüsterte ich.
   „Ihre dicken Euter platzen fast aus dem Oberteil“, kicherte er.
   „Ihr Rock ist so kurz.“
   Mary kam völlig berauscht auf ihren hohen Stöckelschuhen zu uns gedackelt.   „Ach, meine süßen Schwulen!“ Rasch umarmte sie David, dann mich. „Ihr sehen mal wieder zum Anbeißen aus.“ Sie machte den Laut einer Katze und zeigte uns ihre rot lackierten Krallen, mit denen sie locker Augen hätte ausstechen können. „Und wieder diese geilen Hosen an!“
   „Freut uns auch“, sagte David. „Wie geht es dir?“
   „Lassen uns erst setzen“, schlug Mary vor und stöckelte wieder zurück zu ihrem Platz. „Setzen euch, meine Süßen!“
   Wir hockten uns ihr gegenüber.
   „Ihr seien so süß!“, schwärmte sie nicht gerade leise. Jetzt sahen uns einige der Gäste des Cafés an. „Ihr sollen echt heiraten!“
   „Heiraten?“, wiederholte ich verwirrt. „Wieso denn heiraten?“
   „Ihr passen so perfekt zusammen!“
   Ich konnte nicht anders und musste der schwarzen Frau immer wieder auf die fetten Lippen schauen. Ab und zu auch auf ihre Hupen. Selbst ihre Füße zogen mich wie magisch in ihren Bann.
   „Es freuen mich sehr, dass wir es endlich geschaffen haben, uns zu treffen“, sagte sie und nahm einen Schluck von ihrem Sekt. „Wollen ihr auch was trinken?“
   „Klar, gerne“, bejahte ich.
   „Was möchtest du haben?“, fragte David mich.
   „Eine Cola wäre nicht schlecht.“
   „Ist gut.“
   David wollte aufstehen, doch Mary hielt ihn sofort zurück. Sie wedelte mit der Hand. „Bleiben mal schön sitzen“, forderte sie und hob den Arm. „Kellner!“, brüllte sie regelrecht. „Wir brauchen was trinken – sofort!“
Ein wenig unangenehm war es mir schon, da ich das Gefühl hatte, als ob jeder in unsere Richtung gaffen würde.
   „Heut so fröhlich?“, erkundigte David sich schmunzelnd.
   „Ja, immer, ne!“ Mary kicherte. „Ihr seien so schön! Echt!“
   „Danke“, murmelte ich verlegen.
   „Wo bleiben denn Kellner?“, regte Mary sich auf. „Hey! Kellner! Was trinken!“, brüllte sie, als sie ihn erblickte. „Kommen her. Wir wollen trinken!“
   Ich schielte zu David, dem es ebenfalls etwas peinlich zu sein schien.
   „Was kann ich Ihnen bringen?“, fragte der Kellner.
   „Ich wollen noch einen solchen leckeren Sekt und die beiden nehmen“, Mary stoppte, denn sie wusste es nicht. „Was wollen ihr beiden Süßen haben?“
   Ich räusperte mich. „Eine Cola bitte.“
   „Ein Bier“, erwiderte David.
   „Kommt sofort“, lächelte der Kellner, der unerwartet von Mary zurückgehalten wurde. „Ja?“
   „Finden nicht auch, dass die beiden sollen heiraten?“
Verwirrt äugte der Kellner zu mir und David.
   „Die seien doch tolles Paar, nicht?“, nervte Mary den Kellner weiter. „Seien super schön und sexy!“
   Der Kellner erkannte wohl, dass er nur heil aus der Nummer kommen würde, wenn er zustimmen würde. „Ja, genau.“ Schnell stürmte er zurück ins Café.
   „Ah!“, freute Mary sich weiter. „Ihr seien so toll!“
   „Was machst du eigentlich hier in Bielefeld?“, erkundigte David sich.
   „Ich haben gearbeitet.“
   „Oh, und wo?“
   „Überall“, sagte sie. „Ich arbeiten da, wo ich gebrauchen werde.“
   „Und als was arbeitest du?“, hakte ich neugierig nach.
   Mary klatschte uns ihre Worte total locker ins Gesicht. „Ich bin eine Hure.“
   Wusste ich´s, doch, dachte ich. „Oh.“
   „Ja, super anstrengender Job, aber viel Sex und Geld – ihr wissen schon, ne?“    Sie grinste und wippte mehrmals auf und ab.
   Ich konnte nicht anders und musste einfach lachen.
   „Ja, er freuen sich“, meinte Mary und lachte unüberhörbar mit. Auch David konnte sich nicht mehr zusammenreißen.
   Unsere Getränke kamen an. „Ihre Bestellungen.“
   „Dankeschön“, sagte ich, während Mary und David einander merkwürdige Blicke zuwarfen.
   „Dankeschön!“, rief Mary, während der Kellner wieder davon ging. „Und, haben ihr schön Spaß gehaben schon?“
   „Spaß gehabt?“, wiederholte ich perplex. „Was meinst du?“
   „Na, du wissen schon, ne?“ Mit einem kecken Grinsen sah sie mich an und hüpfte erneut auf ihrem Stuhl herum. „Spaß zu zweit.“ Sie kicherte.
   „Und wie“, antwortete David. „Und du bist also eine Prostituierte, ja?“, wich er prompt aus.
   „Geiler Job. Haben geile Hupen“, sie fasste sich an die Melonen, „geilen Arsch“, sie griff sich an die Kiste, „kann viel Geld nehmen.“
   „Interessant“, meinte ich. „Sehr interessant.“ Ich hatte nichts dagegen, dass    Mary als Hure arbeitete, fragte mich allerdings nur, wie ein Date mit ihr wohl ausschauen mochte. Empfing sie den Kunden genauso fröhlich-lachend und kicherte dann dauernd, während sie auf dem Kerl herumritt?
   „Ich lieben diesen Job. Und was machen ihr beiden?“ Gerade, als David ihr antworten wollte, meinte sie locker: „Stricher?“
   Ich verschluckte mich ja beinahe an meinem Getränk. „Nein-nein.“
   „Nicht?“ Mary schien ein wenig enttäuscht. „Aber ich denken, weil ihr beiden so geile Schlampen seien.“
    „Schlampen?“, fragte ich. „Wieso denn …?“
   „Arbeitslos“, fuhr David mir ins Wort.
   „Ach, jetzt wirklich?“ Mary machte ein trauriges Gesicht. „Aber ihr sehen doch so geil schlampig aus und können viel Geld mit euren Ärschen machen.“ Sie kicherte, wippte auf ihrem Stuhl und machte ulkige Bewegungen mit ihren Armen.
   „Entschuldigen Sie!“, meckerte ein Gast.
   Mary wurde auf der Stelle todernst und drehte sich zu ihm um. „Reden du mit mir?“
   „Wären Sie vielleicht so freundlich und würden etwas leiser reden?! Hier sind Kinder anwesend!“
   Mary erhob sich und beschirmte die Augen gegen die Sonne – suchend nach irgendwelchen Kindern. „Ich nichts sehen kleine Kindern. Wo kleine Kindern?“, wollte sie von dem Mann wissen. Sie hob ahnungslos die Schultern an. „Ich nix sehen kleine Kindern. Sie zeigen mir kleine Kindern, damit ich sehen kann, wo kleine Kindern, denn ich nichts sehen kleine Kindern. Wo? Wo?“
   Der Gast rollte genervt mit den Augen.
   „Weniger rauchen, dann du auch nichts sehen Kindern, wo gar keine Kindern seien“, meinte sie noch, ehe sie sich wieder hinsetzte. „Also echt“, meckerte sie leise. „Falsche Drogen machen Gehirn kaputt. Zerstören wertvolle Zellen!“ Sie atmete tief durch und kicherte dann unverhofft. „Also echt.“
   „Du bist ganz schön forsch“, sprach David meine Gedanken laut aus.
   „Passt schon, ne? Muss doch!“
   „Musst?“
   „Wenn dich jemand blöd machen an, du müssen selbstbewusster sein und mit lauter Stimme sprechen.“
   „Muss ich das?“
   „Ja natürlich!“, sagte sie mit irrer Miene zu David. „Nur die Starken gewinnen.“
   „Oder bekommen was aufs Maul“, murmelte ich.
   „Häh?“, stutzte Mary. „Haben dich jetzt nicht verstanden.“
   „Ach, schon gut. Nicht so wichtig.“
   „Wissen ihr …“, schreckte sie uns laut auf, „warum ich wollen mich mit euch treffen?“
   Vielleicht, rätselte ich im Geiste, weil du einen Deutschkurs brauchst?
   „Ich machen Fotos.“
   „Fotos?“, wiederholte David verblüfft.
   „Ja, schöne erotischen Fotos.“ Verführerisch wackelte sie mit den Augenbrauen. „Ist eine Hobby von mir und ich suchen ein schwulen Paar, dass sich für mich nackig machen.“
   „Und da dachtest du sofort an uns?“, fragte ich.
   „Ihr seien perfekte Motive! Ihr seien so schön und verdammt sexy!“
   „Danke dir“, meinte David. „Klar, warum denn nicht?“
Hastig blickte ich zu ihm. „Du willst Bilder von dir machen lassen?“
   „Wir“, korrigierte er. „Die können wir dann für unsere Profile nutzen.“
   „Brauchen wir die denn noch?“ Ein wenig bitter fand ich es schon, dass David sich offenbar weiterhin mit anderen treffen wollte.
   „Ja, natürlich“, meinte er. „Neue Bilder sind immer gut.“
   „Ja?“, drängte Mary uns mit eindringlichem Blick. „Wollen ihr?“
   „Was hast du denn damit vor?“, erkundigte ich mich.
   „Ich wollen einfach neue Bildern machen. Mehr lernen und besser werden. Wissen ihr, ihr beiden Süßen, ich wollen das später mal so beruflich machen.“
   „Ernsthaft?“, stutzte ich. „Macht dir dein jetziger Beruf denn keinen Spaß mehr?“
   „Ich liebe es, zu ficken“, sagte sie ohne Umschweife.
   Der Gast brummte genervt.
   „Was denn?!“, fluchte Mary und drehte sich zu ihm um. „Was?!“
   „Sie sind unmöglich.“
   „Wenn du haben eine Problem, dann verpissen dich!“ Ihr Tonfall machte deutlich, dass sie sich nicht weiter mit ihm unterhalten wollte.
   „Unmöglich“, murrte er und stand auf.
   Ich sah dem Herrn nach und musste mir das Lachen verkneifen.
   „Jetzt drücken mir auch noch Blase!“, nörgelte Mary. Sie lachte und stand auf.    „Bin gleich wieder bei euch, meine Schnuckel!“ Mary ließ den Stuhl über den Boden scharren und stöckelte ins Lokal.
   David trommelte mit den Fingern auf dem Tisch herum.
   Belustigt hob ich die Augenbrauen. „Das wäre unsere Chance, abzuhauen.“
   „Ach, lass mal gut sein.“
   „Willst du dir diese Frau wirklich weiter antun?“
   „Sie ist doch ganz nett.“
   „Mag ja sein, aber die ist so aufgekratzt und forsch.“
   „Neue Bilder“, meinte er nur und sah mich begehrenswert an.
   „Ja, ist ja gut. Aber wehe, die Bilder sind Müll! Dann treffen wir uns nie wieder mit Mary.“
   „Ist gut.“
   „Versprochen?“
   „Versprochen.“ David lächelte charmant und drückte mir einen Schmatzer auf den Mund. „Hab dich lieb.“
   Mein Herz schmolz dahin. „Ich dich auch.“

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